Buchplauderei – Wir sehen uns dort oben

Liebe Leserinnen und Leser!

Am Donnerstag, 7. September 2017, um 19:30 Uhr, sprechen wir über

Wir sehen uns dort oben
von Pierre Lemaitre

1919. Der Albtraum des Ersten Weltkriegs ist endlich vorbei, und das geschundene Frankreich versucht krampfhaft, in die Normalität zurückzufinden. Dabei sind die zahlreichen Soldaten, die nun von den Schlachtfeldern heimkehren, oft eher hinderlich. Das erfahren auch Albert und Édouard, der eine schwer traumatisiert, der andere entsetzlich entstellt. Also schmieden sie einen verwegenen Plan, um sich an den vaterländischen Heuchlern zu rächen. Niemand soll ungeschoren davonkommen. Vor allem nicht Offizier Pradelle, jener Mann, durch dessen Machtgier Albert fast ums Leben gekommen wäre und der nun zu einem besonders zynischen Kriegsgewinnler mutiert ist.

Welttag des Buches

Der Welttag des Buches am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.

Jedes Jahr wählen wir zu diesem Anlass ein Thema, zu dem wir in unserem Bücherfundus nach verborgenen Schätzen graben. Das Rennen machte heuer der Wolf – Tier des Jahres 2017. Die Suche war erfolgreich. Erstaunlich viele Sach- und Geschichtenbücher fanden sich in unseren Regalen. Das Interesse der Schüler aller Klassen war groß. Unser Ziel war es, dem Wolf den Nimbus des „Bösen“ zu nehmen und ihn als Tier darzustellen, das seinen Platz in der Artenvielfalt unserer Heimat zurückbekommen sollte, der ihm mehr als 150 Jahre verwehrt war.

Highlight für die 8 Klassen der Volksschule war das von der Jagdgesellschaft St. Marien (Arnold Gruber) zur Verfügung gestellte Präparat eines Wolfes, von Frau Heidi Ruf artgerecht „umrahmt“.

Buchplauderei – Mein fernes, fremdes Land

Liebe Leserinnen und Leser!

Am 1. Juni 2017, um 20:00 Uhr sprechen wir über das Buch

Mein fernes, fremdes Land
von Sebastian Barry

Der Schwanengesang der Lilly Bere. Wie es wohl klingen mag, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht? Leise und zart, vermutet die Irin Lilly Bere. Viele Herausforderungen hat sie gemeistert, seit sie als junge Frau vor der IRA nach Amerika fliehen musste. Nun verlässt sie der Lebensmut – doch bevor sie geht, hält sie in einem großen Haushaltsbuch ihre Erinnerungen fest: Sie weiß, wie es sich anfühlt, wenn Männer als bloße Schatten aus dem Krieg zurückkommen, wie entwürdigend es sein kann, im Land der Freiheit die falsche Hautfarbe zu haben, wie hoffnungsvoll die erste Liebe ist – und wie bitter der Verrat eines Freundes. Herzergreifend und poetisch.

Buchplauderei – Der Trafikant

Liebe Leserinnen und Leser!

Am 20. April 2017, um 19.30 Uhr sprechen wir über das Buch

Der Trafikant
von Robert Seethaler

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik – einem kleinen Tabak- und Zeitungsgeschäft – sein Glück zu suchen. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von ihm. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz kurz darauf Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er bei dem alten Professor Rat.